Burgen im Bregtal und der näheren Umgebung
Bei den nachfolgenden Burgen handelt es sich zum einen um landesherrliche Burgen, zum anderen um befestigte Niederadelssitze.
Von der einfachen Motte in Holzbauweise, über die Turmburg, bis zur landesherrlichen Zoll- und Hochadelsburg sind schriftliche Nachweise und steinerne Zeugnisse im Bregtal hinterlassen worden, die es uns heute gut ermöglichen einen fundierten Einblick in diese Epoche vornehmen zu können. Nachfolgend sollen diese nun vorgestellt und wieder in Erinnerung gerufen werden.

Feldprospektion am Krumpenschloß in Hammereisenbach
WEB: Landnutzung im frühen Mittelalter?
Eine archäopedologische Prospektion im mittleren Schwarzwald (2012) - RGZM - Univ. Heidelberg Datenserver - Thomas Knopf, Tilmann Baum, Thomas Scholten, Peter Kühn (Pdf - 470 KB)
Innovative Denkmalpflege und Burgenforschung
Was ist heute möglich...? - Beispiele!
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Burg Kirneck - © Südkurier Verlag
Burg Kirneck
Lokalisation : Unterkirnach
GPS : N 48,0743° - O 8,3933°

Zustand:
Mächtige Schildmauer noch erhalten.
Sehr gepflegte Anlage mit guter
Zugangsmöglichkeit.



Geschichte:
1285 erstmals erwähnt. Sitz der Herren von Kirneck; Niederadel und Ministeriale der Herzöge von Zähringen und nachfolgend der Grafen von Urach-Freiburg, Fürstenberg und Fürstenberg-Haslach.
Die Stadt Villingen benutzte die Burg in späteren Zeiten als Steinbruch und verwendete das Material für den Straßenbau. In der näheren Umgebung zur Burg Kirneck lag auch die Stockburg (St.Georgen), von der heute keinerlei Reste mehr im Gelände auffindbar sind. Der Name Stockburg wird 1086 erstmalig urkundlich erwähnt (Kloster St.Georgen - Gründungsurkunde).

Besitzer:
Bis 1365 - Herren von Kirneck
1365 - Herren von Randegg und Gomaringen
Bis 1372 - Herren von Neuneck
Bis 1383 - Kloster St.Georgen
Ab 1383 - Stadt Villingen

Nachweis: Villinger Regesten - 1365 September 6, "Heinrich von Randegg macht seine Burg Kürneck für Villingen zum Offenhaus und kommt mit der Stadt Villingen hinsichtlich der Abgrenzung der Holz- und Weiderechte in Kirnach überein. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament; Siegel des Ausstellers."

Nachweis: Villinger Regesten - 1365 Oktober 9, "Eberhard von Gomaringen macht seine Burg Kürneck für Villingen zum Offenhaus und kommt mit der Stadt Villingen hinsichtlich der Abgrenzung der Holz- und Weiderechte in Kirnach überein. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament; Siegel des Ausstellers."


Bildquelle: Südkurier-Verlag Konstanz

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Burg Neufürstenberg - © Südkurier Verlag
Burg Neufürstenberg
Lokalisation : Hammereisenbach bei Vöhrenbach
GPS : N 47,9978° - O 8,32632°

Zustand :
Mächtige Schildmauer mit Stütze von weitem erkennbar. Gemauerter Sockel der Restanlage mit ca. 3 m Höhe noch vorhanden. Sehr gute Zugangsmöglichkeit.
Geschichte :
Im 14. Jh. von den Grafen von Fürstenberg-Haslach als einfache Zoll-, Wach- und Amtsburg am Eingang zum Urachtal erbaut. Erste urkundliche Erwähnung der Burg im Jahr 1381 durch Graf Johann von Fürstenberg-Haslach.
 
Die Burg war Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes Neufürstenberg und umfasste zuerst die fürstenbergisch-haslachischen Besitzungen im oberen und mittleren Bregtal. Errichtung des Amtes um 1360 durch Graf Hug von Fürstenberg-Haslach. Im Jahr 1525 wurde die Burg durch aufständische Bauern zerstört (Hans Müller von Bulgenbach).
Um die Notwendigkeit der Burggründung geschichtlich einordnen zu können, ist es zwar vereinfachend möglich die politischen Herrschaftsverhältnisse zu dieser Zeit in einem übergreifenden Kontext zu betrachten, eine genauere Differenzierung hinsichtlich der herrschaftlichen Einzelinteressen zweier unabhängig voneinander agierenden Grafenfamilien "Fürstenberg" sollte allerdings eine Berücksichtigung finden. Erst dann erschließen sich hier logische Schlüsse, die eine fundierte Bewertung der Ereignisse ermöglichen. Diagramm: Fürstenbergische Hauslinien (png, 56 KB)
 
Burglehen/Pfandschaften:
Graf Heinrich IV. v. Fürstenberg-Baar (Pfandschaft über die neue Straße, 1379-1381)
Hans von Hornberg - Pfandherr, mit Aufenthaltsrecht auf Lebzeit (+1411)
Badisches Mannlehen - Grafen von Fürstenberg
 
Burgvögte:
1414 - Hansen Hefinger (Pfandherr zu Herzogenweiler), (1468) bis nach 1480 - Hans v. Reckenbach, 1494 - Conrad Schellhorn, 1509 - Jörg Muol, 1514 - Junker Heinrich v. Buch.
 
Der Bau der Burg Neufürstenberg ist schwerlich vor das Jahr 1358 zu datieren, da hier weder urkundliche Nachweise vorliegen noch eine "dringliche" Notwendigkeit gegeben war. Graf Hug von Fürstenberg-Haslach erwähnt die Burg auch nicht in seinem Lehensgelöbnis von 1358 an den Straßburger Bischof, in welchem er seine im gehörenden Festen aufführt. Erst die 10-jährige Verpfändung der noch wehrhaften (?) Burg Zindelstein an den Straßburger Bischof von 1358, sowie die Errichtung eines Amtes Neufürstenberg um 1360 [Bader], lassen hier auf eine Veränderung schließen und die Notwendigkeit dieses Burgenbaus als Verwaltungs- und Vogtsitz begründbar erscheinen; nach K.S. Bader wurde die Burg erst um das Jahr 1380 fertiggestellt.
 
Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch - Lehensgelöbnis von 1358 (jpeg, 104 KB)
 
Die beiden herrschaftlichen Meier in Bregenbach können hier als Indiz herangezogen werden, deren aufgetragene Schutzpflicht für die umliegenden Höfe erst mit der Erstellung der Burg endete und auf der sie dann nachfolgend als Burgmannen des neuen Burgvogtes dienten [Bader].
Als herrschaftlicher Meier ist seit der Mitte des 14. Jhs. der adlige Lehnsmann Heinrich der Vademer von Bregen (1366) sowie ein Claus der Egger von Bregen (1378) bekannt; beide sind als Bürgen urkundlich nachweisbar (1366, 1370 u. 1378) und konnten gesichert verortet werden. Aus den Urkunden lässt sich auch eine größere Anzahl von weiteren Bürgen aus den Tälern Urach und Linach entnehmen. Der letzte Burgvogt soll der Überlieferung nach von aufständischen Bauern erschlagen worden sein (Bauernkrieg, 1525).
 
Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch - Heinrich der Vademer von Braegen (1366, jpeg, 112 KB)
Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch - Lanzenhofener Pfandschaft/Amt, Bürgenliste (1370, jpeg, 528 KB)
 
Ein Vorläuferbauwerk lässt sich nach derzeitigem Forschungsstand an diesem Ort noch nicht "zwingend" nachweisen. Neue Indizien (Streufund) sprechen aber dafür, dass hier möglicherweise doch ein früheres, aber nicht genauer bestimmbares, Bauwerk existiert haben könnte. Eine archäologische Nachsuche wäre nun notwendig, um hier möglicherweise verlässliche Nachweise erbringen zu können (Fundamentreste). Auch wenn hier der Wunsch Vater des Gedankens ist, vieles bleibt noch im Dunkeln. Der Standort einer urkundlich in der 2. Hälfte des 12. Jhs. erwähnten Örtlichkeit oder Burg "bei Pregin" (Bregen, Bregenbach), ist ebenfalls nicht zufriedenstellend gesichert. Es können für diesen Zeitraum keine örtlichen Ministerialen als Erbauer lokalisiert werden, die die Errichtung eines solchen Bauwerks als notwendig erscheinen lassen. Erst später erscheinen dann herrschaftliche Amtsträger, die für eine mögliche Bautätigkeit herangezogen werden können. Falls eine solche dort bestanden hat, dürfte es sich um eine kleinere Anlage gehandelt haben (Motte). [Update, 2016] Neueste Erkenntnisse (Funde) lassen am Standort der Burg Neufürstenberg auf eine zähringische Burgstelle bis 1200 schließen, die dann bis 1360 nicht mehr in Erscheinung trat (Burgstall ?). Mittlerweile sind erhebliche Schäden an der Ruine aufgetreten (Mauerriss - Schildmauer), eine Sicherung muss als notwendig erachtet werden - im November 2016 wurde eine digitale Vermessung der Burg durchgeführt.
 
In diesem Zusammenhang kann auch auf die vor dem Hallenberg zu verortende Burganlage von Wolterdingen verwiesen werden (Motte). Dort ist urkundlich ein Ortsadel nachweisbar (S. Liutoldi de Wltertingin - Liutold von Wolterdingen, Ministeriale der Herzöge von Zähringen, Berthold II., 1102), die Gemarkung selbst kann bereits den Urmarken zugeordnet werden (Herrenhof, Urmeier, Dinghof).
Rekonstruktion einer Motte mit zugehörigem Meierhof: Bachritterburg bei Kanzach.

Lupfener Fehde
1411 löste der Tod des auf der Burg lebenden Pfandherren Hans von Hornberg einen schweren kriegerischen Konflikt aus. Die Grafen von Fürstenberg und die Herren von Lupfen (Hohenlupfen) bekriegten sich in den Jahren von 1411-25 im Verlauf der berüchtigten "Lupfener Fehde" auf das Äußerste. Interessanterweise lassen sich die Gründe für diese heftige Auseinandersetzung auf den Haslacher Erbfolgestreit zurückführen. Die Hornberger Pfandschaft erstreckte sich über das Urach-, Schönenbach- und Linachtal mit Herzogenweiler (in Teilen) und stellte ursprünglich fürstenbergisch-haslachischen Besitzstand dar. Mit dem 1386 erfolgten Übergreifen der Hauptlinie Baar auf diese Besitztümer kam es zu einem ersten Streit, welcher Hans v. Hornberg jedoch überwiegend für sich entscheiden konnte. Nach dem Tod des Hornbergers erhoben nun die Herren Brun[o] und Konrad von Lupfen ihrerseits Erbansprüche auf die drei Täler, welche in Folge dann zur "Lupfischen Fehde" führten. Zahlreiche Urkunden verweisen auf die gegensätzlichen Ansprüche der sich bekriegenden Parteien.
Die Kampfhandlungen spielten sich in der nördlichen und östlichen Baar ab und führten zur Zerstörung der Kürnburg und der Burg Hohenlupfen sowie zur Brandschatzung des fürstenbergisch-lupfischen Grenzgebietes.

Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch - Erster Streit mit Hans von Hornberg (1400, jpeg, 540 KB)
Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch - Wohnrecht auf Neufürstenberg (1408, jpeg, 84 KB)
Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch - Lupfener Klagepunkte Auszug (1413, jpeg, 208 KB)
Nachweis: Regest 6045 HRR, (Sigmund.) - Fundstelle / Zitat :  RI XI n. 6045 (URI) - 1425 Jan. 13 Wien - "erklärt, dass die Belagerung des dem Bruno v. Lupfen gehörigen Raubschlosses Lupfen in seinem Auftrage durch die schwäbischen Reichsunterthanen, insbesondere durch Heinrich u. Egon Grafen v. Fürstenberg u. Landgrafen in Barr erfolgt sei u. dadurch für diese keinen Nachteil, wie keine gerichtliche Forderung seitens des Bruno v. Lupfen zur Folge haben könne". Ad m. d. r. Mich. RR. H 63 v u. 64 r. (achten t. der dreier kunig).
Anmerkungen:
Die geschilderte Erwähnung einer Burg bei Pregin öffnet Raum zur Spekulation. Der Rotulus Sanpetrinus führt eine Urkunde aus der Zeit von 1152-1186 auf, in der ein Burchardus de Berno [miles, et uxor Judinta, mater Berchtoldi de Rietheim, militis...] an einem Ort "bei Pregin" Erwähnung fand und als Urkundenzeuge mit Rietheim und Villingen in Verbindung gebracht werden kann. Der Begriff Pregin wird ohne letztgültigem Beweis allgemein als Bregen/Bregenbach gedeutet. Es tauchen hier aber noch weitere Vermutungen auf, dass im Elztal urkundlich fassbare Bregen findet auch noch Erwähnung (1178). Auch die Burg bei Elzach wird noch herangezogen [Episcopatus constantiensis]. Geographisch lässt sich Bregen/Bregenbach beim heutigen Hammereisenbach als Standort einer Burg Pregin zwar gut vorstellen, urkundliche Belege zur näheren Verortung fehlen jedoch. Weder die Urkunde zur erstmaligen Erwähnung Linachs von 1299 (Graf Gebhard v. Fürstenberg), noch die Urkunde von 1323 (Graf Götz v. Fürstenberg-Haslach, Linach u. Schönowe), sowie das Lehensgelöbnis von 1358 (Graf Hug v. Fürstenberg-Haslach, Zindelstein) überliefern hier einen Hinweis zu einer Burg Pregin, obwohl hier die nächste Umgebung und ortsansässige Zeugen/Bürgen aufgeführt werden. Auch die vertraglichen Übereinkünfte der Fürstenberger mit der Stadt Villingen zur Nutzung der neuen Uracher Straße nach Freiburg überliefern keinen Hinweis zu einer Burganlage vor 1381.
Wartturm - Torre de Ses Animes - Kleinstbefestigung. Es benötigt wenig Aufwand, um ein einfaches Befestigungswerk in Steinbauweise in kurzer Zeit errichten zu können, man muss nur etwas kleiner bauen. Eine funktional bedingte Verbreitung solch einfacher Bauten kann angenommen werden.  - ©thz-historia.de Wartturm - Torre de Ses Animes - Kleinstbefestigung. Es benötigt wenig Aufwand, um ein einfaches Befestigungswerk in Steinbauweise in kurzer Zeit errichten zu können, man muss nur etwas kleiner bauen. Eine funktional bedingte Verbreitung solch einfacher Bauten kann angenommen werden. - ©thz-historia.de
Geleitturm/Zollstelle
Eine nachvollziehbare Hypothese könnte sich hier jedoch als richtig erweisen: Mit der Errichtung der neuen Handelsstraße durch das Urachtal (Graf Egen von Fürstenberg) um 1310 könnte sich die Notwendigkeit einer Geleit- und Zollstelle ergeben haben, der fürstenbergische Graf sicherte der Stadt Villingen die Straßennutzung, sowie Schutz und Geleit, gegen Zollzahlung zu! Eine solche könnte in der baulichen Ausführung als "Geleitturm" durchaus angenommen werden, z.B. in der bewährten Eckständer-Holzbauweise mit Wehrgeschoss und umlaufender Palisade, vielfach auch mit einem Steinsockel in runder Ausführung (minimale Grundfläche). Normalerweise waren diese Türme von einer Umwallung umgeben, innerhalb derer sich Holzverschläge (Gaden) befanden zur Unterbringung und Behausung einer minimalen Besatzung. Der Turm diente hier ausschließlich als letztes Rückzugs- und Verteidigungsbollwerk. Eine abgesetzte Lage des Turms in der Funktion als Warte (Wartturm) zu einer benachbarten Hofstatt, ist ebenfalls vorstellbar. Entsprechende Beispiele zeigen dies auf. Heutzutage würde man einem solchen Bauwerk die Eigenschaften "einfach, gut und günstig" zuweisen, bei einer durchaus erreichbaren Nutzungsdauer von bis zu 50 Jahren bei regelmäßiger Instandhaltung (Holzkonstruktion, Motte). Massivere Ausführungen in Steinbauweise wurden funktional sehr knapp dimensioniert, fast schon karg ausgelegt. Bsp.: Kompakter Geleitturm in Steinbauweise - Lüdermund Wart-/Geleitturmkette [Wikipedia] und der schon als wehrhafte Kleinburg anzusprechende Gutachturm mit Wohngebäude. Es ging aber noch kleiner (Burg Alt-Hornberg, Vortürme).
Da der Anfall der Burg Zindelstein im Rahmen einer frühzeitigen Erbregelung für die Haslacher Grafen bereits seit längerem absehbar war (1337), könnte ein "einfach" ausgeführter Geleitturm die beste Lösung dargestellt haben. Dies würde auch erklären, warum hier keine schriftlichen Nachweise zu finden sind. Das Bauwerk erfüllte dann einerseits die Funktion einer kleineren und alltäglich anzutreffenden Geleit- und Zollstelle, andererseits konnten diesem aber auch wehrhafte Schutzaufgaben zugeordnet werden. Es gilt hier aber zu berücksichtigen, dass die neue Handelsstraße in Folge des kriegerischen Zerwürfnisses der beiden fürstenbergischen Linien Baar und Haslach zeitweise aufgegeben wurde (Fürstenbergische Fehde, 1317-26)!

Es wirft sich hier auch die Frage nach der Flussquerung durch die Breg auf. Eine Furt bot sich in direkter Nähe an, 1381 wird dann erstmals eine Brücke über die Breg urkundlich erwähnt. "Wo eine Brücke ist, da ist auch deren Wächter und der damit verbundene Brücken- und Wegezoll nicht weit..."

Nachweis: Beiträge zur älteren Geschichte der Stadt Vöhrenbach: Graf Johann von Fürstenberg verpflichtet sich 1381 "die brugge bi der burg Förstenberg ewiglich zu machen und die Straße von Bregener steige bis Ura steige zu buwen".
Die Burg Neufürstenberg übernahm hier die Sicherung der sich im Ausbau befindlichen Straße; der Verweis auf die nun "ewiglich" auszuführende Brücke lässt möglicherweise ein früheres Vorhandensein derselben vermuten.
Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch (1381, jpeg, 470 KB)

Die heutige Ruine Neufürstenberg stellt in der logischen Kette dann ein Nachfolgebauwerk dar, dem nun eine deutlich höhere Wertstellung zugeordnet wurde. Mit der nachgewiesenen Anwesenheit eines adligen Burgvogtes, und der Bildung eines herrschaftlichen Amtes "Neufürstenberg" um 1360, ergaben sich erst die grundlegenden Voraussetzungen oder Rahmenbedingungen für den Bau dieser Schildmauerburg. Nun wurde diese auch im Sinne des mittelalterlichen Lehnsrechtes erst wahrnehmbar und bildete in Folge einen repräsentativen wie übertragbaren Besitzstand (Lehen, Pfandschaft)!
 
Handelsstraße
Die spätmittelalterliche Handelsstraße von Villingen über Alt-Herzogenweiler durch das Breg-, Urach- und Wagensteigtal nach Freiburg kann erstmalig im Jahr 1310 urkundlich nachgewiesen werden. Als Erbauer der Straße gilt Graf Egen von Fürstenberg-Haslach. Der Bau und Betrieb dieser Handelsstraße führte erstmals im Jahr 1317/18 zu einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den nun gegnerischen Grafen von Fürstenberg-Haslach und Fürstenberg-Baar. Ausgelöst wurde dieser Konflikt dadurch, dass die neue und vor allem "sichere" Handelsstraße, mit Anschluss an den alten Handelsweg über das Wagensteigtal in das Zartener Becken nach Freiburg, die von den Grafen v. Fürstenberg-Baar und den im Höllental sitzenden Herren v. Falkenstein kontrollierte Straßenverbindung über Neustadt "umging", und bei diesen zu empfindlichen finanziellen Einbußen führte. Für die Städte Villingen und Freiburg stellte die neue Straßenverbindung durchaus eine vorteilhafte Alternative dar. Der Betrieb der neuen Straßenverbindung wurde allerdings zeitweise unterbrochen!
 
Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch (1310, jpeg, 508 KB)
 
Für 1379 kann eine Pfandschaft des Grafen Heinrich IV. v. Fürstenberg-Baar für die neue Straße urkundlich nachgewiesen werden, allerdings musste der Straßenzoll von einem eigens in Villingen angesiedelten Zöllner bereits am Riettor eingezogen werden. Eine interessante Konstellation, die möglicherweise darauf hindeutet, dass sich der Graf nicht auf die Burg Neufürstenberg stützen konnte!
Als dortiger Burgherr kann der Graf Johann von Fürstenberg-Haslach verortet werden. 1381 regelt dieser die Benutzung der Straße mit der Stadt Villingen, von einem Zolleinzug in Villingen ist dann nicht mehr die Rede.
 
Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch (1379, jpeg, 316 KB)
Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch (1381, jpeg, 470 KB)
 
Die vielfach zitierte Bergwerkstätigkeit im Eisenbachtal und die damit verbundene Weiterverarbeitung des Abruchmaterials in Bregenbach ist nachweislich erst seit 1523 nennenswert feststellbar und kann augenscheinlich nicht als Gründungsgrund für die Burg herangezogen werden. Es müssen hier noch weitere gewichtige Gründe berücksichtigt werden!

Weitere Info:
Karte-Mittelalterliche Straßen im südlichen Schwarzwald- ©Humpert

Nachweis: Villinger Regesten - 1310 Januar 22 - "Graf Egino von Fürstenberg gesteht dem Schultheiß, dem Bürgermeister und den Bürgern der Stadt Villingen gegen die Erhebung von Zöllen die Benutzung der Wege nach Vöhrenbach und Freiburg sowie Schutz und Geleit zu. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament, Siegel des Grafen Egino von Fürstenberg." Anm.: In der Literatur werden die Vornamen Egino, Egen oder Egon aufgeführt; überwiegend jedoch Egen.

Nachweis: Villinger Regesten - 1317 Oktober 31 - "Graf Egino von Fürstenberg und seine Söhne, die Grafen Johann (1324-1332) und Götz (1324-1341), bekunden, die mit ihnen verbündete Stadt Villingen im Kampf gegen Graf Heinrich II. von Fürstenberg und Friedrich von Hornberg zu schützen. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament, Siegel des Grafen Egino von Fürstenberg." Anm.: Weitere Verbündete des Grafen Heinrich II.: Graf Gebhard v. Fürstenberg und Graf Konrad II. v. Freiburg. In der Literatur werden die Vornamen Egino, Egen oder Egon aufgeführt; überwiegend jedoch Egen.

Nachweis: Villinger Regesten - 1318 August 29 - Freiburg - "Graf Konrad II. von Freiburg (1316-1350) verzichtet darauf, die Stadt Villingen, die sich mit Graf Gebhard von Fürstenberg versöhnt hat, weiter zu schädigen. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament, Siegel des Grafen Konrad II. von Freiburg."

Nachweis: Villinger Regesten - 1379 Juli 22, "Graf Heinrich von Fürstenberg legt mit der Stadt Villingen den Wegezoll für die Straße nach Freiburg fest. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament; Siegel des Grafen."

Nachweis: Villinger Regesten - 1379 Juli 23, "Graf Heinrich von Fürstenberg verpfändet den Zoll der nuwen straze an die Stadt Villingen für acht Jahre und für 300 Mark Silber. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament; Siegel des Grafen und von fünf Bürgen."

Nachweis: Villinger Regesten - 1379 September 26, "Graf Heinrich von Fürstenberg bestätigt dem Empfang der 300 Mark Silber. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament; Siegel des Grafen und von elf Bürgen."

Nachweis: Villinger Regesten - 1379 November 29, "Die Städte Villingen und Freiburg vereinbaren gegenseitige Hilfe beim Unterhalt der nuwen straze. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament; Siegel der Städte."

Nachweis: Villinger Regesten - 1381 Dezember 16, "Graf Johann von Fürstenberg und die Stadt Villingen kommen hinsichtlich des Zolls auf der nuwen straze überein. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament; Siegel des Grafen."

Mit dem Tod des Grafen Johann in der Schlacht bei Sempach (1386) starb die fürstenbergisch-haslachische Nebenlinie im Mannesstamm aus. Die Burg Neufürstenberg kam nachfolgend an den Markgrafen Bernhard I. von Baden. Die Umstände der badischen Lehnsherrschaft über die Burg Neufürstenberg sind wenig bekannt und dürften aus dem Haslacher Erbfolgestreit herrühren.
Die badische Lehnsherrschaft setzte sich dann bis ins 16.Jh. fort und die Markgrafen erinnerten die Fürstenberger auch mehrfach an ihre Lehnsmannschaft. Der damalige fürstenbergische Graf beschrieb 1485 die Burg Neufürstenberg als "böss, alt, einig, baufellig hus", mit dem kein Nutzen sondern nur Kosten und Schaden verbunden sei; die Burg wurde im 15.Jh. hauptsächlich als Gefängnis genutzt. Zwischen 1525-1533 lehnten die Fürstenberger die Erneuerung der Lehnsmannschaft mit der Begründung ab, dass nur noch die nackten Mauern der ausgebrannten Burg stünden (vor 1533, Graf Friedrich II.). Die zum Wiederaufbau der Burg angesetzten 4000 Gulden wurden von den Markgrafen von Baden verständlicherweise nicht mehr gestellt - die Burg blieb ein Burgstall. Das Amt Neufürstenberg selbst wurde durch nachfolgende fürstenbergische Erbteilungen zerteilt oder verpfändet und wanderte zuletzt nach Vöhrenbach ab.

Nachweis: Regesten Mgf. von Baden - 1406 apr. 4. - "graf Egen von Fürstenberg urkundet, dass er mit wissen und willen seines vaters graf Heinrichs d. ä. und seiner brüder Heinrich und Konrad das schloss Neu-Fürstenberg und das dorf Löffingen (Lo-) von M[arkgraf] Bernhard als mannlehen empfangen habe, und dass vorgenanntes schloss dem markgrafen und dessen erben offen sein solle. Heinrich d.ä., Heinrich und Konrad siegeln mit. Or. Karlsruhe - Schöpflin, HZB. 6,29. - Reg. FUB 3,21 falsch reduciert zu april 11. Originaleintrag: Fürstenbergisches Urkundenbuch (1406, jpeg, 280 KB)

Nachweis: Regesten Mgf. von Baden - 1435 nov. 1. - "Gr. Egen v. Fürstenberg reversiert M[arkgraf] Jakob über seine mit zustimmung seines bruders Heinrich d. ä. und seines vetters Heinrich d. j. erfolgte belehnung mit schloss Neu-Fürstenberg und dem dorfe Löffingen (B.-A. Neustadt). - Sieg. der drei Fürstenberger. - Org. mb. c. sig. pend. delaps. K. - Reg. FUB 3,21-F.

Bildquelle: Südkurier-Verlag Konstanz

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Motte in Wolterdingen
(1. Hälfte 12.Jh.).
Vor dem Hallenberg zu verortende Burganlage, ein örtlicher Niederadel ist nachgewiesen.

Turmhügelburg oder Motte "Bei Pregin"
Als verschollen gilt auch diese Burg (2. Hälfte 12.Jh.).
 
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Motte Kanzach - ©thz-historia.de
Turmhügelburgen oder Motten
Archäologische Sichtungen in Vöhrenbach und Alt-Herzogenweiler.

Auf der Gemarkung der Stadt Vöhrenbach konnten drei Wehranlagen durch neuere archäologische Bestandsaufnahmen nachgewiesen werden. Diese liegen in den Gewannen “Auf der Steig”, “Auf der Burg” und auf der “Schlossermatt” (Ortsbesichtigung und/oder DGM-Geodaten).
Alle drei Wehranlagen differieren in ihrer zeitlichen Entstehung. Bei der Anlage im Gewann "Auf der Steig" handelt es sich um eine frühe hochmittelalterliche Anlage aus dem 11. bis Mitte des 12.Jhs., im Gewann "Auf der Burg" vermutlich um eine Anlage im Vorfeld der Stadtgründung von Vöhrenbach (um/nach 1244) und im Gewann "Schlossermatt / Schlossberg" um eine bis in das Spätmittelalter hinein genutzte Anlage (1208). Die letztere könnte die um 1310 urkundlich erwähnte Wegverbindung von Villingen, durch das Breg-, Urach- und Wagensteigtal, nach Freiburg noch anfänglich beaufsichtigt haben, sofern die Anlage nicht schon früher aufgegeben wurde. Das in direkter Nähe zur Burg liegende Dorf Alt-Herzogenweiler verkümmerte durch die Abwanderung der Einwohner zusehends; seit 1275 ist ein schrittweises Abwandern der Herzogenweiler Pfarrstelle nach Vöhrenbach in den Urkunden feststellbar.
Während die Anlage Alt-Herzogenweiler (Schlossermatt-Schlossberg) in direkter Nähe zum Dorf lokalisiert werden konnte, liegt die Anlage "Auf der Steig" (Auf der Steig-Schlossermatt) in etwas abgesetzter Position zur ersteren alleinstehend auf einer Hochebene. Diese früh errichtete Anlage sicherte die ältere Wegverbindung von Villingen, über das Breg- und Schönenbachtal laufend mit Anschluss an den Handelsweg Waldkirch-Kilpen-St.Georgen, nach Freiburg und bildete zusammen mit der Kilpenburg bei Neukirch/Gütenbach einen vergleichbaren Zeithorizont.

Bei den festgestellten Wehranlagen dürfte es sich um archäologisch selten gewordene Holz-Erde Befestigungen handeln (Turmhügelburgen oder Motten). Ob diese teilweise in Mauerwerk aufgeführt waren kann erst durch Grabungen, wie sie in vorbildlicher Weise bei der Hetzelburg in Haibach durchgeführt wurden, festgestellt werden. Ein vollständig rekonstruiertes Beispiel aus dem 13. Jahrhundert dürfte die Bachritterburg in Kanzach darstellen. Das Bild zeigt den dortigen hölzernen Turmbau.

Die Befestigung auf der Burg stellt noch ein Rätsel dar. Einer Fundmeldung aus dem Jahr 1840 nach soll auf der Altstadt auf der Burg das alte Vöhrenbach gelegen haben - Textstelle: "Man sieht den Ringgraben und die Einfahrtstraßen noch ganz deutlich. Auf jeden Fall lässt der Umfang des Walles auf große Gebäulichkeiten schließen".

Motte - Auf der Burg

P. Revellio definiert die Anlage wie folgt: "Graben und Wall sind heute stark verschleift. Sie sind am deutlichsten noch über dem Dobel westwärts des Bruderkirchleins zu erkennen. Er läuft von hier an der schmalsten Stelle über die Bergnase als Abschnittswall. In dessen Mitte ist die im Brief erwähnte Einfahrt eben noch zu erkennen. Am Fuße der Höhe beim Friedhof waren alte Stollen, in denen auf Silbererze geschürft wurde (Erläuterungen zur geologischen Spezialkarte, Blatt Furtwangen S.27 ff.)." Vergleichbar hierzu sind am Osthang des Kirnacher Kapfes gleichfalls Stolleneingänge feststellbar, die ebenfalls durch eine Befestigungsanlage gesichert wurden.
Quelle: P. Revellio, Beiträge zur Geschichte der Stadt Villingen.

Anm.: Unbestritten handelt es sich bei der Anlage um eine Befestigung, deren Herkunft jedoch nicht schlüssig zugeordnet werden kann. Ob es sich hier um die von K.S. Bader vermutete Burg im Vorfeld der Stadtgründung von Vöhrenbach handelt, oder sogar um eine deutlich ältere Anlage, muss aufgrund fehlender Quellen dahingestellt bleiben; die beschriebene Größe und Lage der Anlage öffnet jedoch Raum zur Spekulation, zumal hier wechselseitige Bezüge zwischen der Anlage auf der "Burg" und auf der "Steig" vorhanden sind.
Der Abbau von Silbererz im Gebiet der Stadt Vöhrenbach wird durch die Forschung angezweifelt; es gilt hier die eingehende Definition: "Wo kein Silbererz, da auch keine Silbergewinnung." In den noch heute begehbaren Stollengängen konnte diesbezüglich kein Silbererz nachgewiesen werden.

Die direkte Nähe dieser Befestigungen zum Bruderkirchle, einer kleinen Kapelle welche erstmalig 1580 Erwähnung findet, könnte auch ihren Niederschlag in der örtlichen Sage der "Sieben Jungfrauen vom Bruderkirchle" gefunden haben. In dieser wird auf einen Ritter mit sieben Töchtern und einer Burg in der Nähe der Kapelle verwiesen. Ein Mangel an Befestigungen liegt wahrlich nicht vor, es können drei Anlagen in der näheren Umgebung lokalisiert werden.

Bruderkirchle in Vöhrenbach - Gemälde von Johann Dorer

Lokalisation : Wehranlage Alt-Herzogenweiler (Schlossermatt-Schlossberg)
GPS : N 48,040318° - O 8,337997°

Weitere Infos :
Bachritterburg Kanzach (Motte)
Ketzelburg in Haibach (Motte)
Archäologie auf dem Holzweg - Literaturüberblick zu hölzernen Befestigungen in der Neuzeit in Bild und Befund, Olaf Wagener (Univ. Heidelberg) - [Pdf, 2,5 MB]

Bildquelle: Privatarchiv

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Burg Runstal
Turmhügelburg oder Motte "Runstal"
Lokalisation: Pfaffenweiler bei Villingen
GPS : N 48,045460° - O 8,425480°

Auf der Gemarkung des Villinger Ortsteiles Pfaffenweiler konnte eine kleinere Burganlage mit einem Durchmesser von ca. 30m lokalisiert werden.
Im umgebenden Ringwall sind noch Mauerreste bis zu einer Resthöhe von 1m feststellbar. Die Innenseite der 1m dicken Mauer ist mit einer gleichförmigen Quaderverschalung versehen. Innerhalb der Anlage konnten die nahezu 2m starken Grundmauern eines quadratischen Baues, vermutlich eines Bergfrieds, lokalisiert werden. Die Anlage entwickelte sich anfänglich aus einem Holz-Erde-Konstrukt und wurde dann nachfolgend in Stein ausgebaut, diese ist im Gelände noch gut zu erkennen, ein Zugang ist möglich.
Geschichte :
Erstmalige urkundliche Erwähnung der Burganlage im Jahr 1111; erbaut gegen Ende des 11.Jhs. Das Gut (Praedium) wird 1388 als unbewohnt bezeichnet. Als Erbauer und Besitzer sind die namensgebenden Herren von Runstal (auch Rundstal, Rundestal), Ministeriale der Herzöge von Zähringen und spätere Edelfreie (liber homo), belegt. Das Geschlecht begegnet in der Wende vom 11. zum 12.Jh. in den Güterregistern der Klöster St.Georgen und St.Peter; erster urkundlicher Nachweis 1084 - Gründungsnotiz des Klosters St.Georgen: "Ercheng[e,a]r de Rundestal übergibt Güter an das genannte Kloster". Ihr Besitz war wohl ursprünglich das Praedium Runstal, über dessen Grenzen wir nicht mehr unterrichtet sind. Die urkundlichen Flurnamen sind im Laufe der Zeit untergegangen und nicht mehr rekonstruierbar.
Das Praedium Runstal war eine Gründung der fränkischen Martinskirche in Klengen, die von dort aus die nähere Umgebung erschloss. Dass die Kolonisierung von dort aus erfolgte, lässt sich am Zehntbesitz des Klosters St.Gallen feststellen, welches seit dem Ende des karolingischen Königtums dieses Besitzrecht in Rietheim, Überauchen, Birtenweiler (Spitalhöfe), "Runstal", Herzogenweiler und Schönenbach besaß.

Nachweis: Regesten St.Georgen - 1111 September 11, Klein-Basel - "Adalbert von Entringen erfüllt ein 1084 vom St. Georgener Klostergründer Hezelo gegebenes Versprechen und schenkt für Hezelo und dessen Sohn Hermann dem Kloster St. Georgen Besitz in Degernau und Ingoldingen in Anwesenheit der Zeugen: Herzog Berthold III. von Zähringen (1111-1122), Konrad, Rudolf, Berthold von Neuenburg, Friedrich (II) von Wolfach und dessen Sohn Arnold, Vogt Konrad von Waldkirch, Erchenbold von Buesenheim, Erchengar von Rundstal. Frühneuzeitliche Abschrift, in Latein; Notitiae, c.46 ..."

Nachweis: Regesten St.Georgen - 1139 April 23 ([Georgstag], Ostern) "Konrad von Rundstal schenkt mit Zustimmung Herzogs Konrad von Zähringen (1122-1152) dem Kloster St. Georgen Wald in Schönbronn. Zeugen der Güterschenkung sind: Markward (I) von Ramstein, Ruom (II) von Ramstein, Egilward von Kappel, Richard, Arnold von Sittingen, Arnold von Baldingen, Markward von Bachzimmern. Frühneuzeitliche Abschrift; Notitiae, c.118 ..."

Gegen Ende des 12.Jhs. gehörte Runstal dann den Herren von Schwarzenberg (Ersterwähnung 1195 - Konrad von Schwarzenberg - Urkunde an das Kloster Salem). Die Schwarzenberger waren anfänglich enge Parteigänger der Zähringer, schlossen sich aber gegen Ende des 12.Jhs. dem staufischen Kaiser Heinrich VI. an. Im Falle des Praedium Runstal führte dies zu einer staufisch-zähringischen Rivalität mit der Stadt Villingen, da Konrad von Schwarzenberg seine Güter und Rechte in Runstal, Herzogenweiler, Rietheim, Überauchen, Dürrheim und Villingen an Heinrich VI. übertragen hatte und diese wieder als königliches Lehen (Königsgut) erhielt. Der 1208 bestätigte Verkauf an das Reichskloster Salem manifestierte dann die staufische Einflussnahme in direkter Nähe zum zähringischen Villingen. Die territorialen Interessen der Zähringer und der Stadt wurden dadurch stark beeinträchtigt und es kam in Folge auch zu gewalttätigen Aktionen gegen die königsnahen Zisterzienser. Das Kloster lies sich mehrfach den Schutz und den Besitz von Runstal urkundlich bestätigen, um so einer drohenden Enteignung entgegenwirken zu können.

Nachweis: Regest D644 HRR, 1184-1197, (Heinrich VI.)  "gibt dem Vogt Konrad von Schwarzenberg (Cůnrado advocato de Suarzenberc) ein Gut zu Lehen, das ihm dieser zuvor aufgetragen hatte, nämlich Runstal samt der Pfarrkirche zu Herzogenweiler und anderen Besitzungen in diesem Dorfe sowie in Rietheim, Überauchen und Dürrheim mit allem Zubehör und samt einer Mühle zu Villingen und mit allen Leuten und allem, was zu dem erwähnten Gute gehört".

Nachweis: Regest 177 HRR, (Philipp) - 1208 feb. 6 Argentine, "bestätigt den ankauf des gutes zu Runstal nebst der pfarrkirche zu Herzogsweiler und andern gütern um 200 mark seitens des abtes Eberhard von Salem und dessen klosters von Conrad vogt von Schwarzenberg. Zeugen: Amed. erzb. v. Bisanz, die bisch. Eckb. v. Bamberg, Conr. v. Speier u. Liut. v. Basel, dann Otto herz. v. Meran, die gr. Burc. u. Alb. v. Zollern, Conr. v. Zollern, Ulr. v. Helfenstein, Heinr. v. Nifen, Bert. v. Heiligenberg, Eberh. v. Eberstein, hierauf noch Heinr. truchs. v. Walpurg u. Heinr. v. Smalinegg. Aus dem copialbuch von Salem ‒ mit 1207, ind. 11."

Nachweis: Regest 702 HRR, (Friedrich II.) - Fundstelle/Zitat: RI V 1, 1 n. 702 (URI) - 1213 märz 31 ap. Constantiam, "bestätigt demselben seine vom vogt Conrad von Schwarzenberg erkauften güter in Runstal und an andern genannten orten. Zeugen und datirung wie nächstvorher."

Nachweis: Regest 736 HRR, (Friedrich II.) Fundstelle/Zitat: RI V 1, 1 n. 736 (URI) - 1214 iuni 26 Ulme "bestätigt dem kloster Salem das gut in Runstal, wie er das schon früher in Sicilien (1210 ian.), dann nochmals in Deutschland auf dem hoftage zu Constanz (1213 märz 31) gethan, und erklärt, dass er dasselbe niemand anderm, insbesondere nicht dem herzoge von Zähringen verliehen habe." Copialbuch 1,121.

Die Burg wurde nun Oberhof (Grangie), Zehntscheuer und Zinsstelle für die umliegenden Güter des Klosters und ein "Magister grangiae" waltete dort im Auftrag des Klosters. Das Praedium Runstal selbst entwickelte sich unter der bereits nach fortschrittlichen Gesichtspunkten ausgerichteten klösterlichen Verwaltung zu einem ansehnlichen Landgut. 1228 erwarb das Kloster Salem vom Kloster St.Gallen den Groß- und Kleinzehnten in Runstal, Rietheim und anderen Orten, außerdem das Recht von allen St.Galler Lehensleuten Lehen oder Eigengüter auf der Baar gegen einen geringen Wachszins zu erwerben.
Burg und Dorf Runstal kamen dann 1259 an die Stadt Villingen; das Dorf selbst verschwand bald darauf und bildete nachfolgend eine Wüstung. 

Nachweis: Villinger Regesten - 1200-1299 - "1259 Mai 23, in strata publica [Runstal?] Abt Eberhard II. von Salem (1241-1276) verkauft der Villinger Bürgerschaft Salemer Güter und Rechte in Runstal und Waldhausen für 274 Mark und 12 Pfund. U.a. sollen die mitverkauften Zehnten in der Pfarrei Kirchdorf an eine andere Kirche gelangen. Lateinische Originalurkunde, Pergament, Siegel des Salemer, Tennenbacher und Wettinger Abtes, Siegel des Grafen und des Abtes von Lützel fehlen."

Der Verkauf des Praedium Runstal an die Stadt Villingen erfolgte überwiegend aus politischen Erwägungen heraus. Mit dem Zusammenbruch der staufischen Königsmacht verlor das Reichskloster Salem seinen mächtigen Beschützer und die expandierende Stadt Villingen wollte die begrenzende Grangie schon aus Eigeninteresse heraus beseitigen. Das hier auch mit kriegerischen Mitteln gearbeitet wurde zeigt die 1275 ausgebrochene gewalttätige Auseinandersetzung der Stadt Villingen mit der "Roggenbacher Grangie" des Klosters Tennenbach im Kirnacher Tal. Auch hier waren die territorialen Interessen der Stadt Villingen der Anstoß.

Anmerkungen : Die Pfarrkirche Alt-Herzogenweiler betreute bis um 1275 auch die 1244 von den Grafen von Urach-Freiburg gegründete Stadt Vöhrenbach sowie die Filialkirche in Schönenbach (mit dem Rohrbach- und Langenbachtal). Im Fall der Filialkirche Schönenbach kam es um 1221 zu einer heftigen Auseinandersetzung mit dem Kloster St.Georgen, welches seinen Einflussbereich im Bregtal mit der Einverleibung der Schönenbacher Filialkirche ausdehnen wollte. Das Kloster Salem konnte jedoch die nötigen Beweise erbringen und die Filialkirche Schönenbach wurde diesem wieder zugesprochen.

Nachweis - Regesten Kloster St.Georgen - [1221] März 26 - Bischof Konrad II. von Konstanz entscheidet in einem Streit zwischen dem Kloster St. Georgen unter Abt B[urchard] und dem Zisterzienserkloster Salem unter Abt E[berhard] (1191-1240) um die Kapelle in Schönau zu Gunsten Salems. Danach ist die Schönauer Kapelle Filiale der Salemer Pfarrkirche in Herzogenweiler. Zeugen der Entscheidung sind: C. von Herzogenweiler, A. von Herzogenweiler, E. von Runstal, H. von Runstal. Lateinische Originalurkunde, Siegel Bischof Konrads II. von Konstanz; CDS I 121;

Bildquelle: P. Revellio, Beiträge zur Geschichte der Stadt Villingen.

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Motte Schlösslebühl
Turmhügelburg oder Motte "Schlösslebühl"

Lokalisation : Herzogenweiler/Pfaffenw.
- Praedium Runstal -
GPS : N 48,04374° - O 8,38666°
Weitere örtliche Reste :
GPS : N 48,04252° - O 8,38439
Zustand :
Minimalste Reste von Mauern erkennbar, der Burggraben zeichnet sich im Gelände noch gut ab. Der Zugang zur ehemaligen Burgstelle ist möglich, das Gelände jedoch bewaldet. Das Burgareal muss sich in früherer Zeit (Revellio) in einem besseren Zustand befunden haben. Die Beschreibung von Revellio lässt sich im Gelände nur erschwert nachvollziehen.

Geschichte :
Das Landesdenkmalamt definiert wie folgt: Bei der im Oberlauf des Wieselbaches gelegenen Anlage auf dem Schlössebühl handelt es sich um eine Burganlage mit einem von einem Wall-Graben-System gesicherten Steingebäude. Weder der ursprüngliche Name noch frühere Besitzer können mit der Anlage in Beziehung gebracht werden.

P. Revellio definiert die Anlage wie folgt: Soweit man ohne Grabung erkennen kann, bestand die Anlage aus einem quadratischen Wohnturm von etwa 11m Seitenlänge, der von einer Ringmauer von etwa 30m Seitenlänge umgeben war. Nur an der Ostseite sind davon einige Quadern in situ erhalten, ebenso von der Nordseite des Wohnturms. Dort sind auch Spuren früherer Suchgräben. Der Platz ist ausgewählt nach der Quelle, deren Rinnsal an der Westseite der Anlage entlang fließt. 130m nördlich und auch westlich des Schlössles entspringen weitere Quellen. Ähnlich wie bei Runstal umgab das Schlössle eine lockere Streusiedlung, deren Stützpunkt das Schlössle gewesen sein muss, wenn es überhaupt je fertig geworden ist (!).

Seinem Umfang und seiner Anlage nach (Wohnturm, Ringmauer) entspricht das Schlössle der von Runstal, der unteren Burg von Burgberg und den heute verschwundenen Türmen von Überauchen und Bruggen, alle wohl Anlagen des 12.Jhs. Die Siedlung vom Schlössebühl, veranlasst durch den Quellenreichtum des oberen Wiesenbachtals, hat sich, wie so manche andere, nicht halten können.

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Burg Zindelstein - © Südkurier Verlag
Burg Zindelstein
Lokalisation : Donaueschingen-Wolterdingen
GPS : N 47,9861° - O 8,38313°
Zustand :
Bergfried und Ringmauern befinden sich in einem "relativ" guten Zustand - jedoch durch Buschwerk vollständig eingeschlossen (Bausubstanz zusehends gefährdet). Der Zugang zur Ruine ist verwehrt.

Geschichte :
Erstmals erwähnt im Jahr 1225. Die Burg kam nach dem Tod des letzten Zähringers, Herzog Berthold V., an den Grafen Egino V. von Urach-Freiburg und nach späterer Erbteilung an die Grafen von Fürstenberg. Auf der Burg sind Angehörige der gräflichen Häuser Urach-Freiburg und Fürstenberg dauerhaft nachweisbar. Graf Egino V. von Urach-Freiburg erwählte die etwas abseits im Schwarzwald liegende Burg Zindelstein - neben der Burg in Freiburg - zu seinem zeitweiligen Aufenthaltsort. Um 1298 von Villinger Bürgern überfallen (Heimgesucht); seit 1337 im Besitz der Grafen von Fürstenberg-Haslach. Die Burg wies im Jahr 1358 noch einen nennenswerten Verteidigungszustand auf und wurde für zehn Jahre an den Bischof v. Straßburg als festes Haus verpfändet (Öffnungsrecht - offenes Haus). Danach wurde die Burg mehrfach als Pfandobjekt eingesetzt. Im Jahr 1525 durch aufständische Bauern zerstört; die Burg befand sich aber schon seit längerem in einem maroden Zustand.

Burglehen:
Bischöfe von Konstanz und Straßburg
Herren von Rümlang
Herren von Stockburg
Burggrafen:
vor 1239 - Konrad von Balingen
1239 - Rudolf von Bonndorf

Nachweis: Villinger Regesten - 1299 Februar 3 - "Graf Gebhard von Fürstenberg legt auf Bitten seines Bruders Graf Egino den Streit mit der Stadt Villingen um die Zindelsteiner „Heimsuchung“ bei. Originalurkunde auf Deutsch, Pergament, verloren gegangenes Siegel des Ausstellers." Anm.: In der Literatur werden die Vornamen Egino, Egen oder Egon aufgeführt; überwiegend jedoch Egen.

Anmerkung: Die Burg stellt ein historisches Denkmal ersten Ranges dar. Als Erschließungsburg des südöstlichen Schwarzwaldes kann die geschichtliche Bedeutung dieses Bauwerkes für die Region nicht hoch genug eingeschätzt werden!
Der Zindelstein wurde in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts mit Landesmitteln (Zuschüsse) baulich gesichert und in einen vorzeigbaren wie begehbaren Zustand überführt. Bald darauf setzte aber eine Verwahrlosung der Anlage ein. Gegenwärtig zeigen sich bereits stärkere Schäden an der Bausubstanz. Das überall anzutreffende Buschwerk und die mittelgroßen Bäume (!) in der Ruine sprengen die Steinverbände und Teile der Mauerkronen sind bereits vor langer Zeit in den Burgaufgang hinuntergestürzt. Bedauerlicherweise lässt sich hier die Rückentwicklung eines "gesicherten" Baudenkmals zu einem Trümmerhaufen feststellen.

Bildquelle: Südkurier-Verlag Konstanz

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Burg Dellingen - © Südkurier Verlag
Burg Dellingen
Lokalisation : Bräunlingen-Waldhausen
GPS : N 47,9242° - O 8,41768°
Zustand :
Massiver quadratischer Turmrest mit 10m Seitenlänge, 42qm Innenraum (6,5x6,5m), rund 1,8m dicken Mauern und einer Höhe von 4-5m noch vorhanden. Der Zugang zur Turmruine ist derzeit "noch" möglich, das Gelände unbewaldet. Aufgrund eines starken Bewuchses durch Buschwerk ist das Betreten der Ruine jedoch erschwert (Stand: 2009). Unverständlicherweise wurden Teile der Vorburg (Wallbereich) mit Jungbäumen bepflanzt und die forstwirtschaftliche Nutzung in den Ruinenbereich ausgeweitet. Insofern wird hier leider keine angemessene Denkmalpflege durch die örtliche Gemeinde betrieben, obwohl der Außenbereich der Burgruine noch einen verhältnismäßig guten Zustand aufweist. Der ehemalige Burggraben mit dem äußeren Wall ist nahezu im ursprünglichen Zustand erkennbar, weitere Mauerreste sind sichtbar. Die Anlage könnte touristisch deutlich aufgewertet werden, schon das Entfernen des allgegenwärtigen Buschwerkes würde den Gesamteindruck "erheblich" verbessern. Der gegenwärtige Zustand der Ruine Dellingen ähnelt somit dem der Ruine Zindelstein, beide Ruinen sind zusehends dem Verfall Preis gegeben.

Geschichte :
Bei der Burg Dellingen handelt es sich um ein Lehen der Grafen von Lupfen. Die heute noch in Resten vorhandene Burg wurde vermutlich erst nach der Zerstörung der Kürnburg im Verlauf der Lupfener Fehde (1411/17) erbaut. Zur Burg gehörte die ältere Siedlung Dellingen, von der die Burg ihren Namen erhielt. Burg und Siedlung stellten dauerhaft einen selbständigen Bannbezirk dar. Ein örtlicher Niederadel wird vermutet.

Besitzer :
vor 1483 Grafen von Lupfen
(1483 Graf Siegmund von Lupfen)
Bis 1512 Grafen von Lupfen
Bis 1550 Herren von Stockburg
Ab 1550 Grafen von Fürstenberg

Bildquelle: Südkurier-Verlag Konstanz

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Burg Langenstein (ohne Bild)
Lokalisation : Bräunlingen-Waldhausen
GPS : Prospektion beabsichtigt !

Zustand :
Spärlichste Reste in der Landschaft erkennbar (Umwallung); Mauerwerk vollständig überwachsen. Die Anlage lässt sich im Umfang mit der Motte Runstal vergleichen.

Geschichte :
Sitz der Herren von Langenstein, einer Seitenlinie der Herren von Alms-
hofen. Die Bodenfunde in früherer Zeit lassen auf eine Burg mit einem
runden oder viereckigen Turm, Umwallung und einem Graben schließen.
 
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Kürnburg - © Südkurier Verlag
Die Kürnburg (Kirnburg)
Lokalisation : Bräunlingen-Unterbränd
GPS : N 47,9291° - O 8,37281°
Zustand :
Minimalste Mauerreste erkennbar.
Der Zugang zur ehemaligen Burgstelle ist möglich, das Gelände unbewaldet.

Geschichte :
Die Burg kam nach dem Tod des letzten Zähringers, Herzog Berthold V., an den Grafen Egino V. von Urach-Freiburg und nach späterer Erbteilung an die Grafen von Fürstenberg. Diese vergaben die Burg dann nachfolgend an die Grafen von Lupfen. Im Zuge der Lupfener Fehde (1411/17) größtenteils zerstört; die Burg Dellingen wird als lupfisches Nachfolgebauwerk für die zerstörte Kürnburg angesehen.
Im Rahmen des neuzeitlichen Kirnbergsee-Staudammprojektes wurden Geländeteile der Kürnburg stark in Mitleidenschaft gezogen.

Burglehen :
Bischöfe von Straßburg
Grafen/Herren von Lupfen

Bildquelle : Südkurier-Verlag Konstanz

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Warenburg - im 17. Jhdt. - ©unbekannt
Die Warenburg; auch Burg Warenberg
Lokalisation : Villingen
GPS : N 48,0451° - O 8,45601°
Zustand :
Massive Fundamente vorhanden - grössere Anlage.
Der Zugang zur Ruine ist möglich, das Gelände jedoch überwachsen.

Geschichte :
Die Burg kam nach dem Tod des letzten Zähringers, Herzog Berthold V., an den Grafen Egino V. von Urach-Freiburg und nach späterer Erbteilung an die Grafen von Fürstenberg. Im Jahr 1326 zusammen mit der Stadt Villingen und dem Brigachtal an die Herzöge von Österreich übergegangen.
Die Burg wurde dann nachfolgend durch die Stadt Villingen desarmiert.

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Wasserburg Bruggen
GPS : N 47,9513° - O 8,43916°

Geschichte :
Urkundlich nachgewiesen, jedoch im Gelände nicht mehr auffindbar.
Die Herren von Almshofen sind auf der Burg fassbar.
©tz, thz-historia.de
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